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Eisenbahn Triptis – Marxgrün

Eine Nebenbahn im Strudel der Geschichte  (2016)

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erhältlich zum Preis von 29,90 €

(+ 6,00 €  Versandkosten)

 


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Eisenbahn Triptis – Marxgrün

Wer sie kennt, der liebt sie!

Viele halten sie für eine der reizvollsten Eisenbahnstrecken Deutschlands, nennen sie gar eine versteckte Gebirgsbahn. Tatsächlich führt ihr Schienenstrang durch gegensätzliche Landstriche, quert Hochflächen und taucht ein in tief eingeschnittene waldreiche Täler. Tunnel und Viadukte, Dämme und Einschnitte wechseln sich ab. Meist verläuft die Trasse in engen Bögen und starken Neigungen und passt sich so der urwüchsigen Landschaft an. Nie stand sie im Mittelpunkt, sah keine schnellen Expresszüge mit klangvollen Namen und fernen Zielen, auch keine endlos langen Güterzüge, die quer durch Europa klapperten. Treu und brav versahen viele Generationen Eisenbahner hier ihren Dienst.

Wer sie kennt, der liebt sie! Aber wer kennt sie wirklich?

Nur wenig wurde bisher geschrieben über die knapp 70 Kilometer lange Nebenbahn vom thüringischen Triptis ins oberfränkische Marxgrün. Dieses Buch widmet sich vorwiegend dem wohl turbulentesten Jahrzehnt ihrer Geschichte. 1933 rückte die Bahnlinie ins Visier des Militärs und in den Folgejahren flossen Millionen Reichsmark in ihren Ausbau. Neben verlängerten Kreuzungsgleisen, neuen Stellwerken und Lokbehandlungsanlagen entstanden zwei völlig neue Betriebsbahnhöfe! Warum aber hier? Intensive Recherche förderte Erstaunliches zu Tage! So spielte die Strecke in den Planungen des Generalstabs für den 2.Weltkrieg eine wesentliche Rolle. Zusammenhänge werden deutlich zwischen den Baumaßnahmen und dem „Westfeldzug“, aber auch der Sudetenkrise und später zwischen der verzweifelten Suche nach Materialreserven und den deutschen Rückschlägen in Russland. Die in manchen Veröffentlichungen immer wieder auftauchende „Mär“ von regelmäßiger Nutzung der Linie Triptis-Lobenstein-Marxgrün durch den „Führerzug“ wird ebenso untersucht wie angeblich „tagelanger starker Umleitungsverkehr“ aufgrund von Luftangriffen auf den Bahnhof Saalfeld. In den Schilderungen von Geschehnissen am Kriegsende 1945 und der nachfolgenden Entwicklung der nun zwischen Thüringen und Bayern unterbrochenen Bahnlinie bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 finden sich ebenfalls überraschende Aspekte. Die ermittelten Fakten und ihre Einordnung in die Zusammenhänge werden in diesem Buch durch viele bislang unveröffentlichte Fotos und Aktenauszüge illustriert.

Wer sie kennt, der liebt sie!


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Aktenausschnitt aus dem Jahr 1942
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Bahnpoststempel vom Jahr 1914

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Ziemestalbrücke im Jahr 1934  (Archiv Eisenbahnstiftung Solingen)

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Ausschnitt aus einer Karte des deutschen Generalstabs von 1939  (Bundesarchiv)

Inhalt des 1. Bandes:

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Aus dem Nachwort des 1.Bandes:

Die zwölf Abschnitte dieses Buches wollen kein umfassendes und abschließendes Werk über die Geschichte der Nebenbahn Triptis-Marxgrün sein. Im Wesentlichen bestehen sie aus aneinandergereihten Fakten und Daten dieser Bahnstrecke und ihrem Umfeld mit Schwerpunkt in den 1930er und 40er Jahren. Schriftgut aus vielen verstreuten Quellen, aber auch mündliche Überlieferungen zum Thema sollten in dieser Schrift verarbeitet und damit ein bewegtes Jahrzehnt im Leben unserer Bahn vor dem Vergessen bewahrt werden. Der Autor möchte zu weiteren Forschungen anregen und ist selbstverständlich dankbar für Korrekturen, Hinweise und Ergänzungen. Ganz bewusst fehlen Wertungen oder Schlussfolgerungen, soweit diese zum Verständnis nicht erforderlich sind. Die Leser mögen selbst entscheiden über die vermeintlichen Hintergründe, den Sinn oder Unsinn der mit enormen Kosten verbundenen Baumaßnahmen in der Vorkriegszeit, ggf. auch Parallelen bemerken zu Vorgängen in Vergangenheit und Gegenwart …


erhältlich zum Preis von 29,90 rtk

(+ 6,00 €  Versandkosten)

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Eisenbahn Triptis – Marxgrün

Eine Nebenbahn im Strudel der Geschichte – Band 2  (2018)

 

Der Band 2 erscheint voraussichtlich noch 2018  

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Seit dem Erscheinen des ersten Bandes erreichte mich eine Vielzahl von Hinweisen zu mir bisher unbekannten Quellen. Die Sichtung des meist in privatem Besitz befindlichen Materials und Wünsche aus der Leserschaft nach einer bildreichen Ergänzung ließen den nun vorliegenden Band 2 entstehen. Informationen zu frühen Streckenprojekten, u.a. zur geplanten Bahnverbindung von Pößneck nach Ziegenrück sind enthalten, Aufnahmen auch aus den ersten Betriebsjahren, die meisten davon erstmals veröffent-licht. Ergänzungen zum Thema „Drittes Reich“ nehmen wieder einen großen Raum ein. So komme ich dem Wunsch vieler Leser nach und veröffentliche im Anhang alle mir bekannten für Ostthüringen relevanten über 200 Fahrten sogenannter Regierungs-sonderzüge zwischen 1940 und 1945. Spekulationen zu einem Luftangriff auf den „Führerzug“ in Münchberg ging ich nach und auch einige Zeitzeugen kommen wieder zu Wort. Welche wichtige Rolle die Nebenbahnen um Lobenstein in den letzten Kriegs-wochen spielten, zeigen Berichte von Räumungszügen und geheimen Aktentransporten. Bisher unbekannte Luftbilder u.a. vom April 1945 geben uns detaillierten Einblick zu Nutzung und Zustand der einzelnen Bahnhöfe. Daneben begeistern auch die uner-warteten, „ganz speziellen“ Fotos und Unterlagen aus der Nachkriegszeit, die in Kartons auf Dachböden und in verstaubten Fotoalben Jahrzehnte überdauerten. Ohne die Veröf-fentlichung des ersten Bandes schlummerten sie wohl noch immer in ihren Verstecken. Ein weiteres Anliegen dieses zweiten Bandes ist die Präsentation von Bahnmotiven aus späteren Jahrzehnten, die den landschaftlich so reizvollen Schienenweg zwischen Thüringen und Franken in Farbe zeigt. Die Liebe zu meiner „Haus- und Hofstrecke“ kommt auch in diesem Buch wieder kraftvoll zum Ausdruck! Deshalb kann ich meine These zur Strecke aus dem ersten Band hier getrost wiederholen:

Wer sie kennt, der liebt sie!

Der Band 2 erscheint voraussichtlich noch 2018  

 

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93 1142 vor dem Lobensteiner Lokschuppen um 1955 (E.Schmidt)

© Copyright: 2018 Steffen Höbelt D-07924 Ziegenrück

st.hoebelt@gmx.de

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